Interview mit der „Chef-Kümmerin“ zum Status quo

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Anke Opiela, ihres Zeichens „Chef-Kümmerin“ des Bernd-Best-Turniers in Köln, gibt knapp einen Monat vor dem geilsten Rollstuhlrugby-Turnier der Welt darüber Auskunft, ob die Kühlschränke für die Party ordentlich gefüllt wurden, was es an Neuerungen gibt und warum Sie sich die Organisation antut, statt auf der Couch zu liegen und sich um Kind und Mann zu kümmern. Wir haben Anke Wortfetzen hingeworfen, die sie mit dem aktuellen Status quo beschrieben hat.

Party-Getränkebestand?

Bier, Kölsch und alkoholfreie Getränke sind bestellt. Die Zubehörliste der Cocktails ist auch schon in der Mache.

Teilnehmerfeld?

Spieler aus fast ganz Europa sind dabei – der Sprachenmix wird wieder spannend.

Weiteste Anreise?

Schiedsrichter aus Kanada und Australien, die unbedingt einmal das BBT erleben wollen.

Hot Chicks?

Ich bin gespannt auf das Frauenteam und werde das Team so gut es geht unterstützen. Frauensolidarität  – das versteht sich von selbst.

Livestream?

Das erste Mal organisieren wir selbst einen Livestream an zwei Tagen. Es wird nicht nur die Champions League übertragen, sondern auch die anderen Ligen. Nahezu jeder Leistungsklasse wird die Möglichkeit geboten, sich einer breiten Öffentlichkeit, seiner Familie zu Hause und seinen Freunden in aller Welt präsentieren und zeigen zu können.

Sponsoren?

Zum Glück können wir auf viele bekannte Sponsoren jedes Jahr wieder zählen, aber auch neue Sponsoren kommen für 2019 dazu. Da bin ich sehr froh. Auch über die immer sehr netten Kontakte. 

Alt Bewährtes?

Die Bodenwellen in der Turnhalle Höhenhaus sind nicht weniger geworden.

Neuheiten?

Der Livestream ist neu, und das erfolgreiche Cateringkonzept vom kleinen Turnier 2018 wird auf das große Turnier 2019 übertragen

Helfer?

Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter, die wieder mit Begeisterung dabei sein werden.

Wichtige Zuschauer-Informationen?

Der Eintritt ist frei, die Spiele werden spannend, für Essen und Trinken wird gesorgt.

Letzte Frage: Warum tust du dir das alles überhaupt an und chillst nicht lieber mit Mann und Tochter auf dem Sofa?

Ich liebe den Sport, das Turnier und bin stolz auf das Team und das Endergebnis. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ich mehr  Verantwortung abgeben könnte und Aufgaben auf weitere und mehrere Schultern verteilen könnte. Von daher würde ich mich sehr über weitere freiwillige Helfer und Unterstützer freuen. Bei Interesse einfach bei mir melden. Kuscheln kann ich übrigens nicht nur auf der Coach mit meiner Tochter. Ein Rugbystuhl ist zwar nicht so bequem, aber es geht auch ziemlich gut. 😉

Interview: Martin Schenk | Foto: Nadine Bieneck